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Lustvolle Lektüre – geht das?

Der Mensch ist faul. Die zunehmende Mediennutzung führt obendrein dazu, dass es immer schwerer fällt, sich auf längere Texte zu konzentrieren. Das ist nicht nur für Zeitungen und AutorInnen eine Herausforderung, sondern auch für Museen und andere Kultureinrichtungen, deren Dialog mit dem Publikum hauptsächlich in Form von Texten stattfindet. Ob es Homepages oder Flyer sind, Saaltexte in Museen oder Audioguides – längst besteht die Herausforderung nicht mehr nur  darin, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln, sondern geht es ganz grundsätzlich um die Frage, wie man das Publikum überhaupt noch zum Lesen motivieren kann?

Adrienne Braun unterstützt Institutionen und erstellt aus deren Vorlagen Textfassungen, die dezidiert niederschwellig sind und sich an einer breiten, auch fachfremden Leserschaft orientieren, dabei aber auch so aufbereitet sind, dass das Interesse gezielt gefördert und Lust auf die Lektüre gemacht wird.

Das Coaching „Anleitung zur lustvollen Lektüre“ vermittelt dagegen den schreibenden Teams von Museen und anderen Kulturinstitutionen Strategien, damit sie selbst die eigenen Publikationen und Textformate so formulieren können, dass sich das Publikum auf positive Weise angesprochen fühlt – ohne dabei auf wissenschaftliche Präzision verzichten zu müssen.

Referenzen
Kultur- und Medienbericht der Landeshauptstadt Stuttgart 2020

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Wie kommt man in die Zeitung?
Erfolgreiche Pressearbeit in Zeiten redaktioneller Umbrüche

Die Umwälzungen in der Medienlandschaft sind enorm. In den Redaktionen ist der Zeitdruck groß, aber vor allem die digitalen Strategien der Medienhäuser verändern die Arbeitsanforderungen an Journalisten gravierend. Die enge Zusammenarbeit zwischen Kulturinstitutionen und Kulturressorts, die viele Jahre lang selbstverständlich war, ist dabei kaum mehr zu leisten. Aber auch die Inhalte der Zeitungen und journalistischen Formate verändern sich. Das tradierte Rezensionswesen der Feuilletons ist stark rückläufig.

Kulturinstitutionen sind dagegen stärker denn je angehalten, in den Medien sichtbar zu bleiben, weil die Berichterstattung großes Gewicht hat bei Entscheidungsprozessen von Politik und Verwaltung. Die klassischen Strategien der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit greifen allerdings immer schlechter. Obwohl die Presseabteilungen wachsen und der Aufwand zunimmt, gelingt es immer seltener, mit den eigenen Inhalten bei den Medienvertretern auf Resonanz zu stoßen.

Öffentlichkeitsarbeit kann heute nur noch gelingen, wenn Kultureinrichtungen vertraut sind mit den neuen Anforderungen, auf die Journalisten reagieren müssen. In einem Beratungsgespräch gibt Adrienne Braun Einblicke in die veränderten Strukturen des Betriebs und zeigt Möglichkeiten auf, trotz der Informationsflut, die auf die Redaktionen einprasselt, Gehör zu finden. Ziel der Beratung ist es, konkrete Konzepte zu entwickeln, um die Pressearbeit optimieren und gezielter ausrichten zu können.

Referenzen:

Kunstmuseum Ulm
Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg
Kunstflug/Kunstkongress, Alte Feuerwache Mannheim
Museum ART Plus Donaueschingen

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